Zwischen 54 und 56

16. 10. 2008 // // Kategorie Randnotizen 2008

Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete, und htte der Liebe nicht, so wre ich ein tnend Erz oder eine klingende Schelle.

Und wenn ich weissagen knnte und wte alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und htte allen Glauben, also da ich Berge versetzte, und htte der Liebe nicht, so wre ich nichts.

Und wenn ich alle meine Habe den Armen gbe und liee meinen Leib brennen, und htte der Liebe nicht, so wre mir’s nichts ntze.


Die Liebe ist langmtig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie blhet sich nicht,

sie stellet sich nicht ungebrdig, sie suchet nicht das Ihre, sie lt sich nicht erbittern, sie rechnet das Bse nicht zu,

sie freut sich nicht der Ungerechtigkeit, sie freut sich aber der Wahrheit;

sie vertrgt alles, sie glaubet alles, sie hoffet alles, sie duldet alles.

Die Liebe hret nimmer auf, so doch die Weissagungen aufhren werden und die Sprachen aufhren werden und die Erkenntnis aufhren wird.

Denn unser Wissen ist Stckwerk, und unser Weissagen ist Stckwerk.

Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das Stckwerk aufhren.

Da ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und war klug wie ein Kind und hatte kindische Anschlge; da ich aber ein Mann ward, tat ich ab, was kindisch war.

Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunkeln Wort; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich’s stckweise; dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin.

Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die grte unter ihnen.

1. Kor, 13