Aus der Serie “Annäherungen an Graz” XVIII

17. 10. 2017 / 14:02 Uhr
/ Kategorie Randnotizen 2017

Ende

Aus der Serie “Annäherungen an Graz” XVII

16. 10. 2017 / 20:49 Uhr
/ Kategorie Randnotizen 2017

Na bitte! O-Ton Wolfgang Bauer:

“Hennessy und Emel unterhielten sich in einem fort über die Möglichkeit, daß alle Menschen Irre seien. So ein Blödsinn. Mir scheint halt, daß die beiden durch das genossene Gift irgendwie aus den Fugen geraten waren.
Dann stiegen wir abwärts und erreichten einen kleinen Kessel, in welchen die Sonne besonders stark hineinbrannte. Da und dort war der Schnee geschmolzen. Plötzlich hörten wir von der Anhöhe über uns den Lärm eines Schlagzeuges! Hoch oben, auf einer Wächte, saß ein Mann und bediente es.
Der Kessel hallte immens vom Schlagzeugsolo!! Was sagst du dazu?? Ist das nicht eine absonderliche Situation??
Aber weiter! Während wir andächtig stillstanden, wuchsen um uns herum aus dem Schnee und aus dem herausschauenden Blatt- und Wiesenwerk: Thermometer!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Kleine, junge glitzernde Thermometer! In allen Farben! Wir Blumen!”

(aus: Der Fieberkopf)

Aus der Serie “Annäherungen an Graz” XVI

15. 10. 2017 / 15:12 Uhr
/ Kategorie Randnotizen 2017

Voila!

Thermometer-in-Schlossberg

Das Thermometer hat seinen Platz gefunden.
Vom Schloßberg aus, der sich im Zentrum von Graz erhebt, kann man übrigens wunderbar zum Plabutsch rübergucken, dem ich die Annäherungen I und II gewidmet hatte. So schließt sich ein Kreis!

Blick-auf-Plabutsch

Aus der Serie “Annäherungen an Graz” XV

14. 10. 2017 / 19:38 Uhr
/ Kategorie Randnotizen 2017

Also das ist der schiere Wahnsinn. Ihr werdet es kaum glauben. Aber eben bei meiner Tour durch die Stadt komme ich doch tatsächlich – und zwar in unmittelbarer Nähe meines Hotels – an einem Stand mit Thermometern vorbei. Nicht zu fassen!

ThermometerI

Also ich nehme das jetzt mal als Zeichen. Und schlage hier nochmal den Bogen zu Wolfgang Bauer, den ich ja schon in der 10. Annäherung zur unbedingten Lektüre empfohlen hab. Und dessen Roman “Der Fieberkopf” man mich in der 9. Annäherung lesen sieht. Wolfgang Bauer hat nämlich mein Graz-Bild entscheidend geprägt. Als ich ihn so mit circa 18 Jahren gelesen hab – den Roman und ein paar seiner Stücke – hat es mich geflasht. Völlig abgedreht. Total irres Zeug. Und zur Vorbereitung meiner Reise nach Graz habe ich ihn dann wieder hervorgekramt. Und siehe da: “Der Fieberkopf” hat mich erneut gepackt. Und in diesem Roman spielen Thermometer eine eminent wichtige Rolle. Das soll aber jeder selber nachlesen. Auch was es mit dem ominösen Ulf auf sich hat, der sich ins PS der 10. Annäherung geschummelt hat. Nur soviel will ich noch sagen: Der Roman hat mich dazu bewegt – ohne dass ich allerdings gewusst hätte, warum – ein THERMOMETER aus Bochum mitzubringen. So eine Art spontane Eingebung. Aber jetzt weiß ich, zu welchem Zweck das Schicksal dieses Thermometer bestimmt hat. Denn dieses Thermometer werde ich jetzt nehmen, das aus Bochum mitgebrachte Thermometer…

UND WERDE ES GRAZ IN DEN SCHLOSSBERG SCHIEBEN!!!
Thermometer3